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Ein Blick hinter die aktuell geschlossenen Tore der Dr. Welsch-Terrasse – und gleichzeitig in ihre Zukunft nach der Sanierung: Genau das wurde bei den jüngsten Führungen auf der Haardt möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden gleich zwei Rundgänge angeboten, an denen insgesamt rund 120 Interessierte teilnahmen. Besonders erfreulich: Viele direkte Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand der Arbeiten zu informieren und ihre Fragen einzubringen.
Ein besonderer Ort mit Geschichte
Die Dr. Welsch-Terrasse zählt zu den prägenden historischen Anlagen an der Haardt. Benannt nach dem Pfarrer und Naturfreund Dr. Welsch, entstand hier über Jahrzehnte hinweg eine terrassierte Anlage, die Naturerlebnis, Aufenthaltsqualität und weite Ausblicke über die Rheinebene miteinander verbindet. Die charakteristischen Natursteinmauern, die Staffelung der Ebenen und die Einbettung in die Weinlandschaft machen die Anlage bis heute zu einem identitätsstiftenden Ort für die angrenzenden Stadtteile. Doch Wege, Treppenstufen und Mobiliar waren auch in die Jahre gekommen.
Im Zuge der Landesgartenschau wird die Anlage nun umfassend saniert und behutsam weiterentwickelt – mit dem Ziel, ihren historischen Charakter zu bewahren und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.
Sanierung mit Blick auf Zukunft und Nutzung
Hinter den Mauern laufen aktuell umfangreiche Arbeiten: Neben der Sicherung und Instandsetzung der historischen Bausubstanz werden Infrastrukturen optimiert und barrierefrei gemacht und somit die Grundlage für zukünftige Nutzungen geschaffen.
Ein besonderer Fokus liegt auf den geplanten Pflanzungen, die die historische Anlage neu interpretieren und gleichzeitig klimaangepasst gestaltet werden. So entsteht Schritt für Schritt ein Ort, der künftig sowohl als ruhiger Aufenthaltsraum als auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden kann – etwa für kleinere Konzerte, kulturelle Formate oder Bewegungsangebote im Rahmen der Landesgartenschau und darüber hinaus.
Große Neugier, konkrete Fragen
Die Führungen machten deutlich, welche Themen die Menschen vor Ort besonders bewegen: Wie wird die Dr.-Welsch-Terrasse im Jahr 2027 genutzt? Welche Veranstaltungen sind geplant? Wie wird die Erreichbarkeit organisiert? Und nicht zuletzt: Welche Pflanzen werden das zukünftige Bild der Anlage prägen?
Antworten darauf gab es von LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper. „Wir werden zwei Jahre Gartenschau haben“, kündigte sie an. „2027 feiern wir hier bereits auf der Dr. Welsch-Terrasse von April bis Oktober.“ Rund 800 Veranstaltungen hat LGS-Veranstaltungsleiterin Rebecca Siemoneit-Barum für den Zeitraum geplant. Die Landschaftsarchitekten Pascal Kirschvink und Julia Scherer vom ausführenden Planungsbüro Hofmann Röttgen aus Deidesheim veranschaulichten, dass nicht die Neugestaltung, sondern die behutsame Sanierung von Wegen, Mauern und Strukturen die Leitlinien bei der Planung waren. Julia Scherer, die selbst im Ortsteil Haardt wohnt, führte durch die neuen Pflanzungen, die sich durch trockenheitsverträgliche, mediterrane Pflanzen auszeichnen und die Sichtachsen der ursprünglichen Anlage wiederherstellen.
Viele Fragen rund um die Erreichbarkeit der Anlage konnte Lisa Brandstetter, bei der LGS verantwortlich für das Mobilitätskonzept, mit dem Hinweis auf einen geplanten Shuttle-Verkehr beantworten.
Dialog als Grundlage
Die große Beteiligung und das rege Interesse zeigen: die Dr. Welsch-Terrasse ist mehr als ein Bauprojekt im Rahmen der Landesgartenschau. Sie ist ein gemeinsamer Ort im Wandel. Mit den laufenden Sanierungsarbeiten wird sie Schritt für Schritt für die Zukunft vorbereitet, damit sie für Neustadterinnen und Neustadter wieder erlebbar wird: als historischer Ort, als grüner Rückzugsraum und als Bühne für gemeinschaftliche Erlebnisse.
Als Sponsor beim Albert-Schweitzer-Turnier 2026 durften wir Teil eines der renommiertesten Nachwuchs-Basketballturniere weltweit sein. Für uns war das nicht nur eine besondere Gelegenheit, internationale Top-Talente hautnah zu erleben – sondern auch, unsere eigenen Pläne für den Sportbereich der Landesgartenschau einem breiten Publikum vorzustellen.
Im Mittelpunkt stand dabei unser geplanter Sportpark, der zur Landesgartenschau 2028 in Neustadt an der Weinstraße entsteht. Mit Angeboten wie einem 5x5-Mehrfeldspielfeld, einem 3x3-Streetball-Court sowie Flächen für Beachvolleyball, Bouldern, Fußball und Outdoor-Fitness wird hier ein vielseitiger Bewegungsraum für alle Generationen geschaffen.
Ein besonderes Highlight des Turniers war die Ehrung von Mia Wiegand (U18 Germany Girls). Die Auszeichnung wurde von unserer Geschäftsführerin Anne Pieper überreicht – ein Moment, der eindrucksvoll gezeigt hat, welches Potenzial und welche Leidenschaft im internationalen Nachwuchs-Basketball stecken.
Neben den sportlichen Eindrücken war auch der persönliche Austausch vor Ort für uns äußerst wertvoll. Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Sport, Verwaltung und Organisation – darunter Michael Scheidel, Lars Sommer sowie Ingo Kirrinnis – haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig starke Netzwerke für die Entwicklung nachhaltiger Sport- und Freizeitangebote sind.
Die Eindrücke aus Mannheim-Viernheim nehmen wir mit nach Neustadt – als Inspiration für die weitere Entwicklung unseres Sportparks und unserer Sportangebote im Rahmen der Landesgartenschau. Wir freuen uns darauf, diese Energie 2028 auf unser Gelände zu bringen – und den Sportpark zu einem lebendigen Treffpunkt für Basketballfans und alle Bewegungsbegeisterten zu machen.
Ein Hauch von Frühling zog ein beim Landesgartenschau Forum, das am Mittwoch, den 25. März wie gewohnt im Roxy-Kino in Neustadt stattgefunden hat: Unter dem Motto „Blütenzauber“ stellte der in der Gartenszene überregional bekannte Pflanzplaner Harald Sauer den etwa 70 interessierten Zuhörer*innen vor, an welchen Stellen im Gartenschaugelände die Besucherinnen und Besucher blühende Pflanzen erwarten können. Dabei lag ein ganz besonderer Fokus auf der Gattung der Stauden, die in der künftigen Parkmitte stehen werden. Stauden sind das Spezialgebiet von Harald Sauer, der als gärtnerischer Leiter unter anderem verantwortlich ist für die Staudenbeete im Ludwigshafener Ebertpark.
Sowohl für Hobby-Gärtner*innen als auch für Kommunen und Gewerbebetriebe hat die LGS gemeinsam mit Sauer zudem zwei Versionen eines „Staudengartens für Jedermann“ mit besonders klimaresilienten und langlebigen Pflanzen für mehr Biodiversität im Garten und auf öffentlichen Grünflächen zusammengestellt. Diese präsentierte er dem Auditorium. Im Anschluss entwickelte sich eine rege Fragerunde.
Es war die inzwischen elfte Ausgabe des LGS-Forums im Neustadter Roxy Kino. Moderiert wurde die Veranstaltung von LGS-Veranstaltungsleiterin Rebecca Siemoneit-Barum und dem LGS-Marketingverantwortlichen Frank Luschnat.
Die Mitschnitte des OK Weinstraße von bereits vergangenen Foren-Veranstaltungen findest Du hier.
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Auf Anfrage haben wir die Präsentation von Harald Sauer zum Download bereitgestellt.
Die Nutzung ist ausschließlich zu nicht-kommerziellen Zwecken gestattet. Jegliche Vervielfältigung, Weitergabe oder gewerbliche Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße gGmbH.
Da staunte selbst Oberbürgermeister Marc Weigel: Rund 250 Menschen waren der Einladung der LGS gefolgt, um sich zum Ehrenamt bei der Landesgartenschau zu informieren. Ehrenamtlicher Support ist für jede Gartenschau ein Erfolgsgarant – und für Neustadt ganz besonders wichtig, wenn bereits 2027 die kleine Gartenschau auf der Dr.-Welsch-Terrasse startet.
Welche Aufgaben sind von Ehrenamtlichen zu erledigen? Wieviel Zeit sollte man mitbringen? Wie kann man sich zu den Schichten melden? Diese und viele weitere Fragen beantworteten die Ehrenamtskoordinatorinnen Ingrid Dickes und Lisa Kofink in ihrem Vortrag. „Wenn die Gäste am Abend vom LGS-Gelände gehen und sagen, dass sie einen schönen Tag erlebt haben – dann ist das auch Ihr Verdienst!“, sagt Ingrid Dickes an die zukünftigen Ehrenamtlichen gewandt. Rund 150 Personen haben sich bereits zum Ehrenamt angemeldet, insgesamt werden rund 500 Menschen für einen reibungslosen Ablauf in den Teams Besucherservice, Gästeführungen und Geländeteam benötigt.
Mitmachen kann man bei der LGS nicht nur im Ehrenamt, sondern auch im Freundeskreis: Dessen Mitglieder wollen mit kreativen Aktionen und Konzepten die Gartenschau in die Stadtgesellschaft bringen und werben mit exklusiven Mitgliederangeboten – wie zum Beispiel einer gemeinsam Fahrt zur LGS in Ellwangen an der Jagst.
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