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Aktuelles von der LGS27
Bleibe auf dem neuesten Stand zur Landesgartenschau Neustadt!
Aktuelle Einblicke von der Baustelle und Neuigkeiten aus der Presse findest Du hier:
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Da staunte selbst Oberbürgermeister Marc Weigel: Rund 250 Menschen waren der Einladung der LGS gefolgt, um sich zum Ehrenamt bei der Landesgartenschau zu informieren. Ehrenamtlicher Support ist für jede Gartenschau ein Erfolgsgarant – und für Neustadt ganz besonders wichtig, wenn bereits 2027 die kleine Gartenschau auf der Dr.-Welsch-Terrasse startet.
Welche Aufgaben sind von Ehrenamtlichen zu erledigen? Wieviel Zeit sollte man mitbringen? Wie kann man sich zu den Schichten melden? Diese und viele weitere Fragen beantworteten die Ehrenamtskoordinatorinnen Ingrid Dickes und Lisa Kofink in ihrem Vortrag. „Wenn die Gäste am Abend vom LGS-Gelände gehen und sagen, dass sie einen schönen Tag erlebt haben – dann ist das auch Ihr Verdienst!“, sagt Ingrid Dickes an die zukünftigen Ehrenamtlichen gewandt. Rund 150 Personen haben sich bereits zum Ehrenamt angemeldet, insgesamt werden rund 500 Menschen für einen reibungslosen Ablauf in den Teams Besucherservice, Gästeführungen und Geländeteam benötigt.
Mitmachen kann man bei der LGS nicht nur im Ehrenamt, sondern auch im Freundeskreis: Dessen Mitglieder wollen mit kreativen Aktionen und Konzepten die Gartenschau in die Stadtgesellschaft bringen und werben mit exklusiven Mitgliederangeboten – wie zum Beispiel einer gemeinsam Fahrt zur LGS in Ellwangen an der Jagst.
Auf dem Landesgartenschau-Gelände entsteht aktuell ein sogenannter „WeidenDom“: Ein Bauwerk aus Weidenruten soll im Gartenschaujahr und danach als Naturerlebnisraum und außerschulischer Lernort genutzt werden. Rund 1000 Weidenruten mit bis zu 9,4 Metern Länge werden einen imposanten Raum von 2,3 Metern Höhe und 80 Quadratmetern Grundfläche bilden.
Dabei wurden Olaf Bergmann und das Team des Vereins für zeitgenössische Kunst (projekt 51/art pro pan) an zwei Tagen tatkräftig von Schüler der Berufsschule Neustadt unterstützt: Im Rahmen ihres praktischen Unterrichts im Berufsvorbereitungsjahr Sprache haben die Geflüchteten aus unterschiedlichen Ländern die Weidenruten sortiert, die Triebe entfernt und die Stöcke in die vorbereiteten Löcher gepflanzt. Einige Schüler haben bereits Erfahrung im Weidenbau, haben sie doch auf dem Schulgelände im letzten Jahr ein Weidentipi gebaut.
Bereits im April sollen die Triebe ausschlagen, so dass der Weidenbau bald grün wird. Im Gartenschaujahr soll er als Ort für gemeinsames Lernen und als Veranstaltungsort für verschiedene Vereine dienen.
Die Geschäftsstelle der Landesgartenschau hat neue Räume bezogen: Das LGS-Team hat seinen Standort nun in der Rosslaufstraße 20 in unmittelbarer Nähe zum Gartenschaugelände, wo eine eine ungenutzte Lagerhalle nach Cradle-to-Cradle (C2C)-Kriterien umgebaut wurde.
Aus der Stahlskelett-Halle ist ein Modellprojekt für beispielhaften Umbau im Bestand geworden: Ergänzend zu den Bestandsräumen wurden vorgefertigte, modulare Holzrahmenbau-Boxen in die Halle eingeschoben und dienen nun als Büros und Besprechungsräume. Nach dem Gartenschaujahr können sie für andere Zwecke weitergenutzt werden.
Am neuen Standort erhält das LGS-Team eine Geschäftsstelle mit direktem Zugang zum Gelände, das über die erneuerte IMBEG-Brücke erreichbar ist. Während des Gartenschaujahrs wird sich neben der Halle ein Ausstellungsort zum Thema Holzbau und ein gastronomisches Angebot für Besucherinnen und Besucher befinden. Bereits im Frühjahr 2026 wird es im Rahmen einer Einweihungsfeier die Möglichkeit geben, die neue Geschäftsstelle und das C2C-Konzept kennenzulernen. Ein genaues Datum wird noch bekannt gegeben.
Beim ersten Forum Landesgartenschau diesen Jahres stand der offene Dialog im Mittelpunkt. Zahlreiche Neustadterinnen und Neustadter nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuelle Sachlage rund um eine mögliche Verschiebung zu informieren, Fragen zu stellen und ihre Perspektiven zur weiteren Entwicklung der Landesgartenschau einzubringen. Ziel des Abends war es, die Hintergründe zum Thema transparent darzustellen und Raum für Austausch zu schaffen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Frank Luschnat und Rebecca Siemoneit-Barum. Auf dem Podium diskutierten Oberbürgermeister Marc Weigel, Anne Pieper, Geschäftsführerin der Landesgartenschau, sowie Martina Annawald, Fachbereichsleitung Stadtentwicklung und Bauwesen für die Stadt Neustadt.
Dabei wurde deutlich: Eine Verschiebung ist nie gewollt. Gleichzeitig zeigte sich in den Wortmeldungen aus dem Publikum, dass eine zeitliche Anpassung für viele auch eine Chance bedeuten würde, die Landesgartenschau noch intensiver mitzugestalten und im Freundeskreis oder als Akteur*in bereits im Jahr 2027 Akzente zu setzen.
Im weiteren Verlauf des Abends erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Gezeigt wurden unter anderem Entwicklungen am Panoramaberg und im Sportpark. Die vorgestellten Bilder und Erläuterungen machten sichtbar, welche Schritte bereits umgesetzt sind und welche Arbeiten in den kommenden Monaten anstehen.
Publikumsfragen waren ausdrücklich willkommen und wurden rege genutzt. Viele Beiträge bezogen sich auf die Dr.-Welsch-Terrasse, die als möglicher Veranstaltungsort für bereits geplante Formate diskutiert wurde. Die Fragen aus dem Publikum verdeutlichten das große Interesse an der Ausgestaltung der Landesgartenschau und an ihrer Einbindung in das städtische Leben.
Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig transparente Information und frühzeitiger Austausch sind. Als LGS werden wir diesen Weg weitergehen und auch künftig über Planungen, Fortschritte und Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Ab März sind erneut Baustellenführungen vorgesehen, außerdem Informationsveranstaltungen zum Ehrenamt sowie weitere Termine im Roxy-Kino.
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