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Aktuelles von der LGS27
Bleibe auf dem neuesten Stand zur Landesgartenschau Neustadt!
Aktuelle Einblicke von der Baustelle und Neuigkeiten aus der Presse findest Du hier:
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Was bringt 2026? Worauf können sich die Neustadterinnen und Neustadter freuen? Wer das wissen wollte, kam am 9. Januar zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters Marc Weigel – und erlebte einen stimmungsvollen Abend voller Emotionen, Infos, Musik und Vorfreude. Natürlich war auch die Landesgartenschau auf der Bühne präsent.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saalbach, die „gute Stube Neustadts“ – der Neujahrsempfang ist schließlich die beste Gelegenheit um Neuigkeiten zu erfahren, Freunde und Bekannte zu treffen und gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen.
Die Themen des Abends waren so vielfältig wie die Stadt selbst: Die Kreativität der Unternehmerinnen und Unternehmer wurde ebenso gewürdigt wie der einzigartige Branchenmix der Stadt. Stellvertretend dafür standen Sophie Christmann vom gleichnamigen Weingut und Boris Kirchner von der TRE GMBH auf der Bühne Rede und Antwort. Die Feuerwehr erhielt spontanen Applaus und Rudi Müller wurde von OB Marc Weigel mit der Ehrennadel der Stadt Neustadt überrascht mit Standing Ovations für den Geehrten.
Beim Blick auf das kommende Jahr darf natürlich auch die Landesgartenschau nicht fehlen: Bereits im April wird der Verkauf der Dauerkarten starten! LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper verdeutlichte in einem Video, wie viel sich bereits im Gelände verändert hat. Der Speyerbach hat sich von der Betonrinne zu einem mäandernden Gewässer gewandelt, die ersten Bäume wurden gepflanzt, die Sportlandschaft ist in Bau und bald entsteht auch die Panoramabar.
Veranstaltungsleiterin Rebecca Siemoneit-Barum machte Lust auf den Sommer 2027, der mit rund 2000 Veranstaltungen auf dem LGS-Gelände Neustadt zum Hotspot der Region machen wird. Und weil Rebecca Siemoneit- Barum nicht nur das Veranstaltungsprogramm verantwortet, sondern auch selbst von der Bühne begeistern kann, performte sie gemeinsam mit der Band „Hetzel und die Stifte“: Zu Roger Ciceros leicht variiertem Song „Wir sind Dein Sommer“ tanzte eine Blumenfrau über die Bühne und brachte Sommerfeeling in den Saal.
Wer beim Workshop „(Um)bauen für Gäste“ den Campus Lachen betrat, merkte sofort: Hier sitzen Menschen zusammen, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Rund 70 Akteurinnen und Akteure aus Gastronomie, Hotellerie, Architektur und Weinwirtschaft folgten der gemeinsamen Einladung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt und Tourist, Kongreß und Saalbau GmbH (TKS), um sich auf ein besonderes Zukunftsprojekt einzustimmen: die Landesgartenschau 2027.
Blick für neue Chancen schärfen
Schon die Zusammensetzung des Publikums machte deutlich, worum es geht. Nicht nur Pläne zu zeichnen oder Zimmer zu modernisieren, sondern das Erlebnis Neustadt weiterzuentwickeln. ArchitektInnen tauschten sich im produktiven Miteinandern mit Winzern aus und Gastgeber mit Stadtplanern.
800.000 erwartete Gäste mit hohen Ansprüchen
Lisa Brandstetter von der Landesgartenschau-Gesellschaft holte das Publikum unmittelbar in den kommenden Ausnahmezustand hinein: 186 Veranstaltungstage, rund 800.000 erwartete Besucher, an Spitzentagen bis zu 10.000 Gäste. Menschen, die nicht nur blühende Landschaften sehen möchten, sondern die entdecken, verweilen, schmecken, wiederkommen wollen. Für die Gastgeberinnen und Gastgeber bedeutet das, dass jeder Umbau, jede Modernisierung, jede Serviceidee direkt auf das Gesamterlebnis einzahlt.
Entscheidend ist nicht der Pinselstrich, sondern das Gefühl, willkommen zu sein
Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, brachte es pointiert auf den Punkt: Gäste von heute erwarten mehr als ein schön gemachtes Zimmer. Sie erwarten unkomplizierten Zugang, digitale Buchungswege, stabile Verbindung und ein authentisches Angebot, das sich aus der Region speist. Schnelles WLAN statt schwerfälliger Klimaanlage, Kooperation statt Konkurrenz. Diese Gedanken von Gereon Haumann stießen auf breite Zustimmung und seine Botschaft " Wer sich vernetzt, gewinnt" kam an. Hotels mit Ferienwohnungen, Winzer mit Restaurants – so entsteht ein schlagkräftiges Gästesystem.
Wie Umbau Zukunft schafft und Geschichten Gäste binden
Besonders inspirierend wirkten die Einblicke von Prof. Carolin Seegmüller. Drei Beispiele, die mehr waren als Architektur, zeigten, wie Umbau Wert schafft: ein Weingut, das mit moderner Glasfassade seinen Abholverkauf signifikant steigert; eine Winzerfamilie, die aus Platzüberschuss ein erfolgreiches Hotel formt; eine historische Drahtfabrik, die als charmante Ferienanlage neu zum Leben erwacht.
Ihr Appell, Storytelling konsequent mitzudenken, fand großen Widerhall. Gäste möchten wissen, wo sie sind, welche Geschichten Räume erzählen und warum ein Aufenthalt nirgendwo sonst so sein kann wie hier. Neustadt hat hier enormes Potenzial und man spürt es in den Projekten, die entstehen wollen.
Fördermöglichkeiten als Hebel – klare Regeln als Sicherheitsnetz
Jean-Pascal Pilger von der ISB führte durch den Förderdschungel. Bis zu 20 Prozent Zuschuss sind möglich, sofern die Investitionen über 125.000 Euro liegen. Das ist eine Perspektive, die viele im Raum aufhorchen ließ. Gleichzeitig machte er in aller Klarheit deutlich, dass ohne Antrag kein erster Schritt erfolgen darf. Jedes vorgezogene Handeln kann die Förderung gefährden. "Sorgfalt zahlt sich aus", so Pilger.
Dialogräume, die Mut machen
In den anschließenden Dialogforen wurde deutlich, wie konkret die Fragen bereits sind. Freiraumgestaltung, kleine Modernisierungsschritte, bauordnungsrechtliche Knackpunkte – die Teilnehmenden suchten nicht nach Ausreden, sondern nach Wegen. Die Energie im Raum war konstruktiv, lösungsorientiert und getragen von dem gemeinsamen Ziel, Neustadt bestmöglich aufzustellen.
Die Landesgartenschau als Investition in die Zukunft
Der Abend hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Landesgartenschau für Neustadt weit mehr als ein Großevent ist. Sie ist ein Momentum, das Betrieben, Gastgebern und der gesamten Region neuen Auftrieb geben kann. Die verbleibenden anderthalb Jahre sind ein sportlicher Zeitraum, aber genau jetzt beginnt die Phase, in der mutige Entscheidungen und durchdachte Investitionen sich langfristig auszahlen.
Autor/in: Pressestelle Neustadt/WEG
Was passiert im Stadtgebiet Neustadt rund um die Landesgartenschau 2027? Das ist das Thema des nächsten Forum Landesgartenschau am Mittwoch, den 3. Dezember 2025 um 18:45 Uhr im Roxy-Kino. Baudezernent Bernhard Adams und Fachbereichsleiterin Martina Annawald werden zeigen, welche Infrastruktur-Projekte aktuell und zukünftig umgesetzt werden.
Damit Neustadt an der Weinstraße ab April 2027 die Besucherinnen und Besucher zur Landesgartenschau willkommen heißen kann, werden im gesamten Stadtgebiet Projekte der Stadtentwicklung angestoßen. Bis 2027 entsteht nicht nur ein neuer Landschaftspark im Osten der Stadt. Rund um die LGS-Baustelle sorgt der Fachbereich Stadtentwicklung und Bauwesen außerdem dafür, dass die Verkehrsinfrastruktur verbessert wird – Stichwort Bahnhofsvorplatz und Neugestaltung am Bahnhaltepunkt Böbig – und langfristige Entwicklungskonzepte für einzelne Bereiche realisiert werden, wie beispielsweis die städtebauliche Neuordnung im Bereich der Realschule Plus.
Im Anschluss an die Impulsvorträge stehen die Referenten sowie die LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Moderation übernimmt LGS-Veranstaltungsleiterin Rebecca Siemoneit-Barum.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wer noch keine der beliebten Baustellen-Führungen mitmachen konnte, hat jetzt nochmal Gelegenheit dazu: Die letzte Führung vor der Winterpause findet statt am Freitag, den 07. November um 15:30 Uhr. Michael Rösel, Projektleitung Planung, Bau, Betrieb wird zeigen, wie sich der Speyerbach bereits verändert hat, was auf den Neubachwiesen und im Wäldchen passiert, warum sich die Neustadter auf neue Brücken freuen können und wie die LGS das Konzept der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Gelände umsetzt. Zum Abschluss können Sie noch den spektakulären Rundum-Blick vom Panoramaberg genießen.
Da der Rundgang über unbefestigte Wege in einer Baustelle führt, wird festes Schuhwerk – am besten knöchelhoch und wasserdicht – dringend empfohlen. Der Treffpunkt ist an der Branchweilerhofstraße 125 (Parkplatz "Biene’s Imbiss“)
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher ist eine Anmeldung per E-Mail unter info-lgs@neustadt.eu unbedingt erforderlich.
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