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20.01.2026 Stadt und Land prüfen gemeinsam Verschiebung auf 2028

Aktualisiert am 23.01.2026, 08:34 Uhr: In der ursprünglichen Fassung der Pressemeldung wurde der Wunsch nach einer Verschiebung ausschließlich der Landesgartenschau-Gesellschaft zugeordnet. Korrekt ist, dass dieser Wunsch von der Landesgartenschau-Gesellschaft und der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH geäußert wurde.

 

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Neustadt prüfen aktuell, die Landesgartenschau in Neustadt an der Weinstraße um ein Jahr zu verschieben.

Dies gaben heute die Landesregierung Rheinland-Pfalz und die Stadt Neustadt an der Weinstraße gemeinsam mit der Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße gGmbH bekannt. Grund sind Verzögerungen im Bauablauf, durch die ein fristgerechter Beginn der Schau im Frühjahr 2027 nicht mehr verantwortungsvoll möglich ist. 

Nach intensiver Beratung mit Planern und Experten im Verlauf der vergangenen Woche hat sich gezeigt, dass wichtige Baumaßnahmen erst im Juni 2027 und damit etwa zehn Wochen später als geplant fertiggestellt werden können. Dies hat mutmaßlich zur Folge, dass Bepflanzungen und Aussaat erst im Frühjahr 2027 starten könnten, womit der geplante Start am 15. April 2027 nicht haltbar wäre, weil eine komplette Jahreszeit für die Landesgartenschau verloren ginge. Durch die Verschiebung um ein Jahr könnte die Schau ohne Qualitätseinbußen für Gelände und Erlebnisqualität durchgeführt werden.

Der Wunsch der Landesgartenschaugesellschaft und der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH nach einer Verschiebung der Landesgartenschau werde sehr ernst genommen, hieß es von Seiten der Stadt und der Landesregierung. Dabei sei allen bewusst, wie viel Verantwortung, Arbeit und Herzblut mit diesem Projekt vor Ort verbunden sind. Entsprechend stünden Stadt und Land in einem engen, offenen und vertrauensvollen Austausch.

Über die konkrete Ausgestaltung einer möglichen Unterstützung solle gemeinsam und partnerschaftlich gesprochen werden, sobald eine abgestimmte Bewertung erfolgt ist und die zuständigen Fachgremien ihre Entscheidungen getroffen haben. Grundlage dafür ist eine zeitnahe, transparente Aufstellung der durch die mögliche Verschiebung entstehenden Kosten im Durchführungshaushalt. Ziel bleibe es, eine starke und erfolgreiche Landesgartenschau 2028 auf den Weg zu bringen – getragen von Verlässlichkeit, Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Anspruch, Neustadt an der Weinstraße nachhaltig zu stärken. 

Verursacht wurde die Verzögerung durch das Zusammenwirken mehrerer Widrigkeiten bei der Umsetzung baulicher Maßnahmen wie dem Sportpavillon (wegen der Insolvenz einer Ende letzten Jahres beauftragten Baufirma) und der Unterführung unter der ICE-Trasse Neustadt-Mannheim. Diese erzeugen im straffen Zeitplan mit seinen vielen Abhängigkeiten im Bauablauf einen Kumulationseffekt, der zu einer kaum aufholbaren Verzögerung führt.

„Wir haben bereits in den letzten Monaten beim Zeitplan alles herausgeholt, was möglich war“, berichtet die Geschäftsführerin der LGS-Gesellschaft, Anne Pieper. „Aber beim Bau sind die Gewerke voneinander abhängig und können nicht beliebig verschoben werden – wie beim Hausbau, wo der Fliesenleger eben noch nicht loslegen kann, solange der Estrich nicht trocken ist. Wir empfehlen deshalb, eine Verschiebung zu prüfen.“

Dazu erläutert Neustadts Oberbürgermeister Marc Weigel: „Unsere Landesgartenschau ist ein komplexes Leuchtturmprojekt mit langfristiger positiver Wirkung für die Stadtentwicklung. Wir müssen uns genau jetzt damit befassen, denn in einem halben Jahr sind einfach zu viele Aufträge für die Durchführung der Veranstaltung erteilt, die kostenintensiv korrigiert werden müssten. Auch aus unserer Sicht ist es daher richtig und verantwortungsvoll zu prüfen, ob die Landesgartenschau unter den neuen Rahmenbedingungen noch wie geplant in 2027 umgesetzt werden kann.“ 

Bereits beschlossene und laufende Bauprojekte blieben von der Verschiebung unberührt und würden wie geplant umgesetzt. Ebenso gingen keine bereits bewilligten Fördermittel verloren.

 

Medienkontakt:

Frank Luschnat, Leitung Marketing und PR, frank.luschnat@neustadt.eu

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15.12.2025 Baubeginn am Sportpark auf dem LGS-Gelände

Anfang Dezember haben die Arbeiten für den neuen Sportpark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2027 (LGS) begonnen. Am Fuße des Panoramabergs entsteht bis 2027 ein 2,3 Hektar großes Areal mit vier Sportfeldern und Anlagen für unterschiedliche Sportarten, das nach dem Gartenschaujahr allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Neustadter Sportvereinen offen steht.


Die Planung des LGS-Sportparks erfolgte im engen Austausch mit dem Sportbund Pfalz, den Neustadter Vereine sowie dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE). „Der neue LGS-Sportpark soll ein Ort sein, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv sind. Egal ob jung oder alt, Vereinssport oder Freizeit – hier ist jeder willkommen“, betont LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper.

Zum LGS-Sportpark gehören ein Naturrasenspielfeld, zwei ganzjährig nutzbare Mehrfachspielfelder für verschiedene Sportarten, sowie ein Beachvolleyballfeld. Ergänzt wird das Angebot durch eine Boulderwand, eine Anlage mit Fitness-Geräten (Bewegung für Alle) sowie Tischtennisplatten, eine Teqballplatte und eine Slackline – echte Highlights für die Sportlandschaft von Neustadt. In der Mitte des Sportparks entsteht zudem ein neuer Sportpavillon, der als zentraler Treff- und Orientierungspunkt dient und Umkleiden sowie Toiletten bietet.

Weiterentwicklung des bestehenden Sportangebots

„Mit dem neuen Sportpark wird das bestehende Sportangebot in Neustadt optimal weiterentwickelt“, so Constantin Beck-Burak, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport der Stadt Neustadt an der Weinstraße. „Die neuen Anlagen für Fitness-, Trendsport- und Funsportarten stellen vor allem für junge Menschen ein attraktives Freizeitangebot dar.“

Im Stadtteil Branchweiler gibt es derzeit keine für die Öffentlichkeit zugänglichen Sportflächen. Als Folge gibt es auch nur wenige Sportvereine oder -gruppen in dem Stadtteil.  „Der neue LGS-Sportpark wird diese Lücke füllen und eine ideale Umgebung für sportliches Austoben und Trainieren, aber auch für soziale Interaktion bieten“, so Fachbereichsleiter Beck-Burak.

Veranstaltungen rund um den Sport im Gartenschaujahr 2027

Während des Gartenschaujahrs 2027 werden im LGS-Sportpark zahlreiche Veranstaltungen rund um Bewegung stattfinden. Die Gesundheitswoche findet hier ebenso statt, wie die Präsentation der landestypischen Sportarten an den Partnerstadt-Wochenenden. „2027 verwandelt sich der Sportpark zur Plattform aller Vereine, die Mitmachangebote oder Turniere anbieten oder einfach ein Training auf die Gartenschau verlagern wollen“, erklärt Anne Pieper. „Alle, die sich einbringen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.“

Weitere Details rund um den LGS-Sportpark werden Anfang 2026 bekannt gegeben.

 

Visualisierung: Atelier LOIDL

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25.11.2025 5,8 Mio. Euro für Gewässerökologie, Artenvielfalt und zukunftsfähige Mobilität

Oberbürgermeister Marc Weigel hat von der rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder drei Förderbescheide für die Landesgartenschau 2027 erhalten. Aus verschiedenen Investitionsprogrammen des Landes können nun weitere 5,81 Millionen Euro für zentrale Zukunftsprojekte in den Bereichen Natur- und Gewässerschutz sowie nachhaltiger Mobilität verwendet werden.

Bei einem Rundgang über das künftige Gartenschaugeländes wurden die Projekte vorgestellt, für die die Fördermittel eingesetzt werden. Oberbürgermeister Weigel betonte dabei die große Bedeutung der Investitionen: Die Stadt kann damit sowohl heimische Gewässer ökologisch aufwerten als auch neue Lebensräume schaffen und zugleich die Mobilität für viele Bürgerinnen und Bürger verbessern. „Dies wirkt weit über das Jahr der Landesgartenschau hinaus und ist ein wichtiger Schritt, um Neustadt dauerhaft lebenswert und klimafreundlich zu gestalten“, sagte der Oberbürgermeister.

Ein Schwerpunkt der Förderung liegt in der Renaturierung von Speyerbach und Rehbach. Beide Gewässer erhalten (dank des ersten Förderbescheids) neue Strukturen, die Lebensräume für Fische, Insekten und Kleinstlebewesen schaffen. Am Rehbach werden hierzu verschiedene Elemente in das Gewässer eingebaut und ergänzende Pflanzungen sorgen künftig für eine natürliche Beschattung. Im Speyerbach wird die Durchgängigkeit für wandernde Fischarten wiederhergestellt; eine aus Natursteinen gebaute Fischtreppe ersetzt eine bislang unüberwindbare Barriere. Die Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz geschützter Arten und zur Stärkung des gesamten Ökosystems.

Feuchtwiesenbiotop für die Artenvielfalt

Mit den Neubachwiesen wird im Rahmen der Landesgartenschau zudem ein großes Grünflächenprojekt gefördert, das ein artenreiches Feuchtwiesenbiotop entstehen lässt. Die Flächen sollen dauerhaft naturnah bewirtschaftet werden, sodass Käfer, Schmetterlinge, Feuersalamander und viele weitere Arten geeignete Rückzugsräume finden. Hierzu überreichte die Ministerin den zweiten Förderbescheid.

Bahnhaltepunkt Böbig wird barrierefrei, grüner und schöner 

Der dritte Förderbescheid betrifft die Modernisierung des Bahnhaltepunktes Böbig, der täglich von tausenden Menschen genutzt wird. Die Stadt erhält Mittel für eine neue barrierefreie Rampenanlage, die den Zugang erleichtert. Außerdem entstehen barrierefreie Wege zu den umliegenden Bushaltestellen sowie neue Abstellanlagen für Fahrräder. Zudem wird der Vorplatz freundlicher gestaltet und begrünt, sodass der Bereich – gerade mit Blick auf die Nähe zu einem der Haupteingänge der Landesgartenschau – künftig attraktiver wirkt. Erst kürzlich erhielt die Stadt hierfür eine weitere Zuwendung aus dem Landes- und Bundesprogramm „Soziale Stadt“.  

Investitionen wirken weit über die Gartenschau 2027 hinaus

Das LGS-Gelände befindet sich bereits im Bau, zahlreiche Projekte nehmen schon deutliche Formen an. Die Stadt verbindet so mit den geförderten Maßnahmen ökologische mit städtebaulichen Zielen: Die Gewässer sollen wieder lebendigere Naturräume werden, die Grünflächen tragen zur Klimaanpassung bei und der umgebaute Bahnhaltepunkt Böbig stärkt als neue Mobilitätsstation den öffentlichen Verkehr und die klimafreundliche Anreise.

Oberbürgermeister Weigel dankte der Ministerin für die Unterstützung des Landes und hob hervor, dass diese Förderung weit mehr sei als eine Vorbereitung für die Landesgartenschau: „Wir investieren hier in unsere Zukunft. Die Projekte schaffen Lebensräume, verbessern den Alltag vieler Menschen und stärken die Stadtentwicklung langfristig.“ Der Förderanteil beträgt zwar bis zu 90 Prozent. Dennoch muss die Stadt weiterhin hohe Eigenanteile aufbringen, um diese Impulse setzen zu können.

 

Author: Pressestelle, Stadt Neustadt

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21.11.2025 Anmeldungen offen: Ehrenamt bei der Landesgartenschau 2027

Damit die Landesgartenschau 2027 als einmaliges Großereignis Gäste und Einheimische begeistern kann, sind nicht allein einzigartige Veranstaltungen, eine bunte Blütenpracht und gutes Wetter notwendig. Für das Gelingen sind vor allem Menschen wichtig, die sich als ehrenamtliche Helfende der Landesgartenschau engagieren und zum freundlichen Gesicht der LGS27 werden. Neben einem Engagement im Rahmen des im Mai gegründeten Freundeskreises der LGS27 ist ab sofort auch die Anmeldung zum Ehrenamt für verschiedene Einsatzbereiche möglich.


„Engagierte Ehrenamtliche sind für den Erfolg unserer Landesgartenschau unverzichtbar, denn sie lebt vor allem von Menschen mit Herzblut für das Großereignis“, erläutert LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper und ergänzt: „Werden Sie Teil der Landesgartenschau-Familie und lassen Sie die LGS heute schon lebendig werden!“

Unterschiedliche Einsatzbereiche

Interessierte können sich je nach verfügbarer Zeit und persönlichen Interessen für unterschiedliche Einsatzbereich melden:

  • Das Team Besucherempfang begrüßt zum Beispiel die Gäste und ist für Fragen und Anliegen erster Ansprechpartner. Dazu gehört etwa die Ausgabe von Geländeplänen, Tipps zu Veranstaltungen, der Verleih von Mobilitätshilfen, die Begrüßung der Busgruppen und vieles mehr. Die Einsatzzeiten sind hier Montag bis Sonntag, (Frühschicht 9 bis 14 Uhr, Spätschicht 14 bis 19 Uhr).
  • Die Gästeführerinnen und -führer begleiten Besuchergruppen über das Landesgartenschaugelände, erläutern vor kleineren oder größeren Gruppen die Historie der Gartenschau, die Besonderheiten des Geländes und weitere Themen rund um die LGS. Die Einsatzzeiten sind hier flexibel, je nach Bedarf im Zeitraum Montag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
  • Das Geländeteam fungiert als „pflegende Hand“ des Landesgartenschaugeländes: Es sorgt für Ordnung und Sauberkeit auf dem Gelände, unterstützt bei kleinen gärtnerischen Einsätzen und schaut nach dem Rechten. Einsatzzeiten sind hier Montag bis Sonntag (Frühschicht 7 bis 12 Uhr, Spätschicht 12 bis 17 Uhr).

Ergänzung zum Freundeskreis der Landesgartenschau

Das Ehrenamt ergänzt die Aktivitäten des im Mai gegründeten Freundeskreises, der die LGS mit knapp 200 Mitgliedern bereits tatkräftig bei Werbe- und Informationsveranstaltungen unterstützt. Während der Gartenschau werden die Vereinsmitglieder mit Workshops, Mitmachaktionen und vielem mehr das Veranstaltungsprogramm bereichern und bleiben als "Kümmerer" für das Gelände auch nach dem Gartenschaujahr aktiv.

Schulungen und Anmeldung 

In allen Bereichen erhalten die ehrenamtlichen Helfer*innen vor ihrem Einsatz entsprechende Schulungen und Ehrenamtsteam-Arbeitskleidung. Die Arbeitseinsätze können individuell geplant werden. Für eine sinnvolle Einsatzplanung ist eine Mindest-Einsatzzeit von 60 Stunden vorgesehen, das entspricht ungefähr 12 Arbeitseinsätzen über die gesamte Dauer der Gartenschau.

Fragen & Kontakt

Anmeldungen zum Ehrenamt sind ab sofort über unser Formular möglich. Als Ansprechpartnerin für alle Anliegen und alle Fragen zum Thema Ehrenamt ist Ingrid Dickes zudem per E-Mail an ehrenamt-lgs@neustadt.eu zu erreichen.

 

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