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Ein Hauch von Frühling zieht ein beim nächsten Forum Landesgartenschau am Mittwoch, den 25. März 2026 um 18 Uhr im Roxy-Kino: der in der Gartenszene überregional bekannte Pflanzplaner Harald Sauer und die LGS-Projektleiterin für gärtnerische Ausstellung Katharina Bentz, werden zeigen, welche Pflanzen an welchen Stellen im Gartenschaujahr blühen werden. Außerdem wird ein besonderes Angebot für Hobby-Gärtner*innen angekündigt. Der Eintritt ist wie immer frei.
Beim nächsten Forum Landesgartenschau dreht sich alles um Farben, Formen und Blütenfülle. Projektleiterin Katharina Bentz wird zunächst einen Überblick geben, an welchen Stellen im Gartenschaugelände die Besucherinnen und Besucher blühende Pflanzen erwarten können. Dabei handelt es sich sowohl um im Jahresverlauf wechselnde Pflanzungen als auch um mehrjährige Staudenpflanzen.
Um diese Staudenpflanzungen geht es dann im Beitrag von Harald Sauer. Der renommierte Pflanzplaner wird die Staudenpflanzungen in der Parkmitte vorstellen und zeigen, mit welchen Stauden die Beete zu jeder Jahreszeit lebendig und bunt aussehen. Biodiversität, Klimaresilienz und eine zeitgemäße Gestaltung im Einklang mit dem Ort sind weitere Aspekte, die bei der Planung berücksichtigt werden. Als gärtnerischer Leiter ist Harald Sauer unter anderem verantwortlich für die Staudenbeete im Ludwigshafener Ebertpark und hat als Pflanzplaner die Staudenplanzungen im Luisenpark zur BUGA23 gestaltet.
Sowohl für Hobby-Gärtner*innen als auch für Kommunen und Gewerbebetriebe hat die LGS27 gemeinsam mit Harald Sauer zudem zwei Versionen eines „Staudengartens für Jedermann“ mit besonders klimaresilienten und langlebigen Pflanzen für mehr Biodiversität im Garten und auf öffentlichen Grünflächen zusammengestellt. Mehr Infos zu diesem Angebot gibt es ebenfalls beim Forum Landesgartenschau.
Im Anschluss ist wie immer Zeit für Fragen an die Referenten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: © Harald Sauer
Der Speyerbach ist am Dienstag im Bereich des Panoramabergs in sein neues Bachbett geleitet worden. Um den natürlichen Verlauf des Gewässers nachzubilden, fließt der Speyerbach nun in zwei Schleifen im sogenannten „Bachdreieck“. Der alte Bachverlauf wird verfüllt, da hier der neue Radweg entlangführt.
Mit dem Bachdreieck entsteht auf dem Landesgartenschaugelände ein weitläufiger „Ort am Wasser“: Hier wird die abgeflachte Böschung den Zugang zum Wasser ermöglichen, ein großes Holzfloß aus Material vom Gelände lädt als Sitz- und Liegefläche zum Verweilen ein. Der neue Verlauf des Speyerbachs bietet zudem eine große Rentensionsfläche, um das Wasser bei Extremwetterlagen aufzunehmen. Während der Speyerbach bei normalen Pegelständen in einem Bacharm fließen wird, bieten der zweite Bacharm und die kleinen Inseln dem Gewässer bei Hochwasser ausreichend Raum, um die Wassermengen abzupuffern. „Mit der Umleitung des Speyerbachs haben wir einen wichtigen Meilenstein in der Renaturierung erreicht, die eine große ökologische Aufwertung bedeutet“, so LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper.
Zum Ende des Frühjahrs sollen sämtliche Maßnahmen der Renaturierung abgeschlossen sein. In der kommenden Woche wird der alte Bachlauf mit 1500 Kubikmetern Erdmaterial aus dem Bachdreieck verfüllt. Dann können Bäume gepflanzt und die Ansaaten ausgebracht werden.
Foto: Friedrich Fischer, ESN
Aktualisiert am 23.01.2026, 08:34 Uhr: In der ursprünglichen Fassung der Pressemeldung wurde der Wunsch nach einer Verschiebung ausschließlich der Landesgartenschau-Gesellschaft zugeordnet. Korrekt ist, dass dieser Wunsch von der Landesgartenschau-Gesellschaft und der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH geäußert wurde.
Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Neustadt prüfen aktuell, die Landesgartenschau in Neustadt an der Weinstraße um ein Jahr zu verschieben.
Dies gaben heute die Landesregierung Rheinland-Pfalz und die Stadt Neustadt an der Weinstraße gemeinsam mit der Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße gGmbH bekannt. Grund sind Verzögerungen im Bauablauf, durch die ein fristgerechter Beginn der Schau im Frühjahr 2027 nicht mehr verantwortungsvoll möglich ist.
Nach intensiver Beratung mit Planern und Experten im Verlauf der vergangenen Woche hat sich gezeigt, dass wichtige Baumaßnahmen erst im Juni 2027 und damit etwa zehn Wochen später als geplant fertiggestellt werden können. Dies hat mutmaßlich zur Folge, dass Bepflanzungen und Aussaat erst im Frühjahr 2027 starten könnten, womit der geplante Start am 15. April 2027 nicht haltbar wäre, weil eine komplette Jahreszeit für die Landesgartenschau verloren ginge. Durch die Verschiebung um ein Jahr könnte die Schau ohne Qualitätseinbußen für Gelände und Erlebnisqualität durchgeführt werden.
Der Wunsch der Landesgartenschaugesellschaft und der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH nach einer Verschiebung der Landesgartenschau werde sehr ernst genommen, hieß es von Seiten der Stadt und der Landesregierung. Dabei sei allen bewusst, wie viel Verantwortung, Arbeit und Herzblut mit diesem Projekt vor Ort verbunden sind. Entsprechend stünden Stadt und Land in einem engen, offenen und vertrauensvollen Austausch.
Über die konkrete Ausgestaltung einer möglichen Unterstützung solle gemeinsam und partnerschaftlich gesprochen werden, sobald eine abgestimmte Bewertung erfolgt ist und die zuständigen Fachgremien ihre Entscheidungen getroffen haben. Grundlage dafür ist eine zeitnahe, transparente Aufstellung der durch die mögliche Verschiebung entstehenden Kosten im Durchführungshaushalt. Ziel bleibe es, eine starke und erfolgreiche Landesgartenschau 2028 auf den Weg zu bringen – getragen von Verlässlichkeit, Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Anspruch, Neustadt an der Weinstraße nachhaltig zu stärken.
Verursacht wurde die Verzögerung durch das Zusammenwirken mehrerer Widrigkeiten bei der Umsetzung baulicher Maßnahmen wie dem Sportpavillon (wegen der Insolvenz einer Ende letzten Jahres beauftragten Baufirma) und der Unterführung unter der ICE-Trasse Neustadt-Mannheim. Diese erzeugen im straffen Zeitplan mit seinen vielen Abhängigkeiten im Bauablauf einen Kumulationseffekt, der zu einer kaum aufholbaren Verzögerung führt.
„Wir haben bereits in den letzten Monaten beim Zeitplan alles herausgeholt, was möglich war“, berichtet die Geschäftsführerin der LGS-Gesellschaft, Anne Pieper. „Aber beim Bau sind die Gewerke voneinander abhängig und können nicht beliebig verschoben werden – wie beim Hausbau, wo der Fliesenleger eben noch nicht loslegen kann, solange der Estrich nicht trocken ist. Wir empfehlen deshalb, eine Verschiebung zu prüfen.“
Dazu erläutert Neustadts Oberbürgermeister Marc Weigel: „Unsere Landesgartenschau ist ein komplexes Leuchtturmprojekt mit langfristiger positiver Wirkung für die Stadtentwicklung. Wir müssen uns genau jetzt damit befassen, denn in einem halben Jahr sind einfach zu viele Aufträge für die Durchführung der Veranstaltung erteilt, die kostenintensiv korrigiert werden müssten. Auch aus unserer Sicht ist es daher richtig und verantwortungsvoll zu prüfen, ob die Landesgartenschau unter den neuen Rahmenbedingungen noch wie geplant in 2027 umgesetzt werden kann.“
Bereits beschlossene und laufende Bauprojekte blieben von der Verschiebung unberührt und würden wie geplant umgesetzt. Ebenso gingen keine bereits bewilligten Fördermittel verloren.
Medienkontakt:
Frank Luschnat, Leitung Marketing und PR, frank.luschnat@neustadt.eu
Anfang Dezember haben die Arbeiten für den neuen Sportpark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2027 (LGS) begonnen. Am Fuße des Panoramabergs entsteht bis 2027 ein 2,3 Hektar großes Areal mit vier Sportfeldern und Anlagen für unterschiedliche Sportarten, das nach dem Gartenschaujahr allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Neustadter Sportvereinen offen steht.
Die Planung des LGS-Sportparks erfolgte im engen Austausch mit dem Sportbund Pfalz, den Neustadter Vereine sowie dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE). „Der neue LGS-Sportpark soll ein Ort sein, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv sind. Egal ob jung oder alt, Vereinssport oder Freizeit – hier ist jeder willkommen“, betont LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper.
Zum LGS-Sportpark gehören ein Naturrasenspielfeld, zwei ganzjährig nutzbare Mehrfachspielfelder für verschiedene Sportarten, sowie ein Beachvolleyballfeld. Ergänzt wird das Angebot durch eine Boulderwand, eine Anlage mit Fitness-Geräten (Bewegung für Alle) sowie Tischtennisplatten, eine Teqballplatte und eine Slackline – echte Highlights für die Sportlandschaft von Neustadt. In der Mitte des Sportparks entsteht zudem ein neuer Sportpavillon, der als zentraler Treff- und Orientierungspunkt dient und Umkleiden sowie Toiletten bietet.
Weiterentwicklung des bestehenden Sportangebots
„Mit dem neuen Sportpark wird das bestehende Sportangebot in Neustadt optimal weiterentwickelt“, so Constantin Beck-Burak, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport der Stadt Neustadt an der Weinstraße. „Die neuen Anlagen für Fitness-, Trendsport- und Funsportarten stellen vor allem für junge Menschen ein attraktives Freizeitangebot dar.“
Im Stadtteil Branchweiler gibt es derzeit keine für die Öffentlichkeit zugänglichen Sportflächen. Als Folge gibt es auch nur wenige Sportvereine oder -gruppen in dem Stadtteil. „Der neue LGS-Sportpark wird diese Lücke füllen und eine ideale Umgebung für sportliches Austoben und Trainieren, aber auch für soziale Interaktion bieten“, so Fachbereichsleiter Beck-Burak.
Veranstaltungen rund um den Sport im Gartenschaujahr 2027
Während des Gartenschaujahrs 2027 werden im LGS-Sportpark zahlreiche Veranstaltungen rund um Bewegung stattfinden. Die Gesundheitswoche findet hier ebenso statt, wie die Präsentation der landestypischen Sportarten an den Partnerstadt-Wochenenden. „2027 verwandelt sich der Sportpark zur Plattform aller Vereine, die Mitmachangebote oder Turniere anbieten oder einfach ein Training auf die Gartenschau verlagern wollen“, erklärt Anne Pieper. „Alle, die sich einbringen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.“
Weitere Details rund um den LGS-Sportpark werden Anfang 2026 bekannt gegeben.
Visualisierung: Atelier LOIDL
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