FAQs zur Aktuellen Meldung

Am 12. Januar haben wir die Stadt Neustadt darüber informiert, dass es aufgrund von Verzögerungen im Bauablauf notwendig ist, den bisherigen Zeitplan der Landesgartenschau Neustadt noch einmal zu prüfen. Am 20. Januar haben wir die Öffentlichkeit mit einer Pressemeldung über den aktuellen Stand informiert. Stadt und Land prüfen diese Empfehlung derzeit.

 

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zur aktuellen Situation und zum weiteren Vorgehen:

 

Warum wird derzeit eine Verschiebung der Landesgartenschau geprüft?

Derzeit wird geprüft, ob eine Verschiebung der Landesgartenschau Neustadt sinnvoll ist, da es im Bauablauf zu Verzögerungen gekommen ist, durch die ein fristgerechter Beginn der Landesgartenschau im Frühjahr 2027 nach aktuellem Stand nicht mehr verantwortungsvoll möglich wäre. Ziel der Prüfung ist es, Qualität und Umsetzungssicherheit des Gesamtprojekts zu gewährleisten.

 

Wer empfiehlt die Prüfung einer Verschiebung – und wer entscheidet?

Die Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße gGmbH hat auf Basis fachlicher Einschätzungen empfohlen, eine Verschiebung zu prüfen. Der Neustadter Stadtrat wird dazu bei einer Sitzung am 3. Februar tagen. Die formale Entscheidung darüber läge beim Land Rheinland-Pfalz. Stadt und Land befinden sich hierzu derzeit in der Abstimmung.

 

Was sind die Hintergründe, die zur Empfehlung führen?

Kurz vor Ende des vergangenen Jahres hat die LGS gGmbH Hinweise auf Entwicklungen bei mehreren zentralen Baumaßnahmen erhalten, unter anderem am Sportpavillon und am Fuß- und Radweg unter der ICE-Trasse. Da der Bauablauf insgesamt schon sehr eng getaktet ist und viele Arbeitsschritte aufeinander aufbauen, bedeutete dies, dass wichtige Anlagen voraussichtlich erst im Sommer 2027 fertiggestellt werden können.

 

Wären laufende Bauprojekte und Fördermittel von der Verschiebung betroffen?

Nein. Bereits beschlossene und laufende Bauprojekte blieben von der Verschiebung unberührt und würden wie geplant umgesetzt werden. Ebenso gingen keine bereits bewilligten Fördermittel verloren.  

 

Inwieweit würden durch eine Verschiebung Mehrkosten entstehen?

Mögliche finanzielle Auswirkungen werden derzeit noch in Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz geprüft.   

 

Würde sich am inhaltlichen Konzept des Gartenschaujahres etwas ändern?

Das grundlegende Konzept bliebe bestehen, inklusive Umbuchungen bereits engagierter Darbietungen und Ausstellungsbeiträgen auf 2028. Die verlängerte Vorbereitungszeit eröffnet zusätzlich Spielräume, um Ausstellungskonzept, Marketing, Vertrieb, Programmgestaltung und Partnerschaften weiter zu vertiefen und zu stärken.

 

Was würde dies für die Dr.-Welsch-Terrasse bedeuten?

Hier laufen die Sanierungsarbeiten wie geplant weiter. Im Rahmen laufender Abstimmungen prüfen wir auch die Idee, im Falle einer Verschiebung der Gartenschau, die Welsch-Terrassen trotzdem schon im Jahr 2027 punktuell als Veranstaltungsort zu öffnen. 

 

Was würde eine Verschiebung für das Gesamtprojekt bedeuten?

Die Landesgartenschau ist vor allem ein langfristiges Stadtentwicklungsprojekt. Die zusätzliche Zeit würde eine noch sorgfältigere Umsetzung der komplexen Bau-, Pflanzung- und Gestaltungsmaßnahmen ermöglichen, und die nachhaltige Wirkung des entstehenden Landschaftsparks weit über das Gartenschaujahr hinaus stärken. 

 

Wäre es das erste Mal, dass eine Landesgartenschau verschoben werden müsste? 

Nein. Sowohl in der Vergangenheit wurden bereits viele Landesgartenschauen verschoben, als auch solche, die aktuell in Planung sind. Gründe sind meistens entweder disruptive Ereignisse (z.B. Covid-Pandemie) oder Herausforderungen, die mit dem Gelände oder den Bauarbeiten zu tun haben (Bombenfunde, Altlastensanierungen, Verzögerungen von bestimmten Gewerken, etc.).

 

Stand: 28.01.2026

Hinweis: Da sich einzelne Punkte derzeit noch in der Prüfung befinden, wird diese FAQ-Seite laufend ergänzt und aktualisiert.

Bei dringenden Fragen und Anliegen, steht Dir unser Team unter info-lgs@neustadt.eu oder 06321-2700 zur Verfügung. 

 

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