Panoramabar nimmt Form an
Auf dem Panoramaberg der Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße nimmt die Panoramabar zunehmend Gestalt an. Mit dem Bau dieses besonderen Aussichtspunkts entsteht nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für innovatives und nachhaltiges Bauen.
Erstmals in Deutschland wird bei diesem Bauvorhaben ein neuartiger Beton eingesetzt: Als Bindemittel kommt ein klimabewusster Beton zum Einsatz, der sich durch einen deutlich reduzierten Klinkeranteil auszeichnet. Stattdessen besteht die Mischung zu rund 30 % aus calciniertem Ton und zu 15 % aus Kalksteinmehl; der Klinkeranteil (inklusive Sulfatträger) liegt bei nur etwa 55 %. Durch diese Zusammensetzung können die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Beton deutlich reduziert werden – ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Gesamtkonzept der Landesgartenschau. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Institut für Werkstoffe des Bauwesens, Universität der Bundeswehr München.
Die Panoramabar selbst wird als eingeschossiges Gebäude in Stahlbetonbauweise realisiert. Charakteristisch ist das begehbare Dach, das Besucherinnen und Besuchern künftig einen eindrucksvollen Ausblick über das Gelände und die Umgebung bieten wird. Erschlossen wird das Bauwerk barrierearm über eine Rampe sowie ergänzend über eine Treppenanlage. Aktuell schreiten die Arbeiten sichtbar voran. Sämtliche Betonteile werden vor Ort in Ortbetonbauweise gefertigt und als Sichtbeton ausgeführt.
Mit der Panoramabar entsteht somit ein zentraler Anziehungspunkt auf dem Panoramaberg, der innovative Baustoffe, funktionale Architektur und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet – ganz im Sinne der nachhaltigen Ausrichtung der Landesgartenschau 2027