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Landesgartenschau in Neustadt – so fing alles an….

29. Oktober 2020 · Allgemein

Landesgartenschauen sind ein noch gar nicht so altes Instrument zur Stadt- und Freiraumentwicklung in Rheinland-Pfalz. Die Gartenschau Kaiserslautern machte 2000 den Anfang, es folgten Trier und Bingen. Spätestens danach war der Boden in Neustadt an der Weinstraße bereitet, sich auch bewerben zu wollen. Planerische Vorüberlegungen gab es bereits. Zu nennen sind beispielsweise der „Rahmenplan Innenstadt“ von 2006 oder die Planungsstudie von Umweltabteilung und Stadtplanung aus 2008.

Tragend dabei war immer der Grundgedanke der Ausbildung eines Fußweg-, Radweg- und Grünzugsystems entlang von Floß- und Speyerbach. Es soll die nicht nur die benachbarten Quartiere bereichern, sondern auch die Stadtökologie stärken und die Innenstadt mit dem S-Bahn-Haltepunkt Böbig, dem dortigen Schulzentrum und dem Naherholungsgebiet Ordenswald verknüpfen. Dies ist in Teilen schon gelungen, soweit städtische Grundstücke und öffentliche Finanzierungstöpfe zur Verfügung standen. Einerseits sind hier der Umbau der Festwiese und die Realisierung des „Grünzug Wallgasse“ zu nennen (fertig zum Rheinland-Pfalz-Tag 2010), andererseits der so genannte „Grünzug Böbig“ (2018/19).

Am 09.10.2015 folgte schließlich zur Landesgartenschau-Bewerbung ein fraktionsübergreifend eingebrachter Antrag im Stadtrat, der einstimmig angenommen wurde. Geplant war sogar schon eine Bewerbung zur LGS 2022. Aufgrund eines fehlenden, ausreichend großen Grundstückszusammenhangs konnte die Bewerbung in der Kürze der Zeit leider nicht realisiert werden. Die Zeit konnte nun jedoch genutzt werden. Und so wurde der Antrag sich für die Landesgartenschau 2026 zu bewerben im Frühjahr diesen Jahres durch einen Stadtratsbeschluss nochmals bestätigt. Wir rechnen uns für die Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 gute Chancen aus.

Bernhard Adams

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Bernhard Adams



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